Hutmanufaktur

1903 begann Julianna Mühlbauer im Wiener Vorort Floridsdorf mit einer kleinen Hutwerkstätte samt angeschlossenem Laden. Gute 100 Jahre später befindet sich das Familienunternehmen mit Klaus Mühlbauer in 4. Generation. Gemeinsam mit den Designerinnen Nora Berger und Madeleine Bujatti entwirft er die Hutkollektionen, unterstützt von einem profilierten Hutmacher- und Modistinnen-Team in der Wiener Manufaktur. Feinste Handfertigung und die Verwendung bester, weltweit gesuchter Materialien machen die Qualität sichtbar und spürbar. Was nicht lange ein Geheimnis blieb. Denn mehr als 60% der Hüte verlassen heute die Wiener Werkstätte um internationale Destinationen anzupeilen. Zu den Kunden des Hauses zählen nicht nur die schönsten Läden der Welt, sondern auch berühmte Persönlichkeiten wie Brad Pitt, Meryl Streep, Madonna oder Yoko Ono.

Geschichte und Familie

Julianna Mühlbauer

Julianna Mühlbauer gründete die Hutmanufaktur Mühlbauer im Jahr 1903. Im Wiener Vorort Floridsdorf eröffnete sie ihren ersten Laden mit einer daran angeschlossenen Werkstätte.

Robert Mühlbauer

Juliannas ältester Sohn Robert stieg bereits in jungen Jahren in das Geschäft ein und machte Mühlbauer in Wien zu einem Namen für Hüte bester Qualität.

Brigitte und Heinz Mühlbauer

Roberts Sohn Heinz und dessen Frau Brigitte Mühlbauer vergrößerten ab den 1960er Jahren das Filialnetz in Wien und erweiterten das Kopfbedeckungssortiment um mehrere Bekleidungslinien. Sie entwickelten eine Trachtenhutkollektion für den internationalen Verkauf.

Klaus Mühlbauer

Klaus Mühlbauer leitet das Unternehmen seit 2001 – in vierter Generation. Er führte das Wiener Traditionshaus zurück zu seinem Ursprung, den Hüten, und verantwortet die Internationalisierung von Marke und Produkt.

 

Die Erzeugung eines Hutes

Das Können des Hutmachers zeigt sich bei der Fertigung eines Filz- oder Strohhutes. Ausgangsmaterial ist der sogenannte Hutstumpen. Dieser wird von Hand auf eine Hutform aus Holz gezogen und darauf fixiert (Plattieren). Der geformte, noch feuchte Hut wird sodann im Ofen getrocknet. Nach dem Trocknen hat der Hut seine Form. Er wechselt nun in die Modisterei, wo er „garniert“, d.h. nach allen Regeln der Handwerkskunst dekoriert und fertig genäht wird.

Filzstumpen

Dampfglocke

Plattieren

Plattieren

Trockenofen

Modisterei